Der Brandenburgische Ausbildungskonsens

Das Land Brandenburg braucht gut ausgebildete Fachkräfte. Unternehmen müssen deswegen schon heute an die Zukunft denken und qualifizierte Ausbildungen anbieten. Der Bedarf an Fachkräften wird in der nächsten Zeit weiter steigen. Engagierter Nachwuchs muss deswegen in der Heimat Brandenburg gehalten werden.

Aufgrund der angespannten Situation im Ausbildungsbereich wurde bereits 2003 beschlossen, zu handeln. Die Einrichtungen, die sich mit dem Thema Ausbildung beschäftigen, haben sich deswegen zum brandenburgischen Ausbildungskonsens zusammengeschlossen.

Der Ausbildungskonsens ist ein Teil der Brandenburger Sozialpartnerschaft von Arbeitgebern, Gewerkschaften und Landesregierung. Beteiligt sind die Landesregierung mit dem Ministerpräsidenten und dem federführenden Arbeits- und Wirtschaftsministerium, den Ministerien für Bildung und Landwirtschaft sowie die Regionaldirektion Berlin-Brandenburg der Bundesagentur

für Arbeit, die Industrie- und Handelskammern (IHK), die Handwerkskammern (HWK), der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB), die Unternehmensverbände Berlin-Brandenburg (UVB) und der Landesverband der Freien Berufe Brandenburg (LFB).

Das Ziel des Konsenses ist, möglichst allen Brandenburger Jugendlichen, die ausbildungsfähig und -willig sind, einen Ausbildungsplatz anzubieten. Ein gemeinsames Werben soll Unternehmen und Betriebe dazu ermutigen, mehr Ausbildungsstellen zu schaffen und Probleme zu beheben.

Die Arbeit des Konsenses, hier des Brandenburgischen Ausbildungspreises, wird aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) und des Landes Brandenburg sowie der Konsenspartner unterstützt. Denn auch für die Europäische Union ist die Erstausbildung junger Menschen ein wichtiger Schritt, der dazu beiträgt, Jugendarbeitslosigkeit vorzubeugen und Fachkräfte zu gewinnen. So werden berufliche Perspektiven in Brandenburg geschaffen und damit Zukunft gesichert!

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