Brandenburger Ausbildungskonsens bis 2020 fortgeschrieben

Presseinformation
Potsdam, 06.09.2018

Der „Brandenburgische Ausbildungskonsens“ als gemeinsame Plattform zur Stärkung der dualen Berufsausbildung wird bis zum Jahr 2020 fortgeschrieben. Die Partner des Ausbildungskonsenses unterzeichneten heute auf Einladung von Ministerpräsident Dietmar Woidke in der Potsdamer Staatskanzlei eine gemeinsame Erklärung über die zukünftigen Schwerpunkte. Mit der Fortschreibung wird ein weiterer Punkt des Koalitionsvertrages umgesetzt. Der Ausbildungskonsens besteht bereits seit dem Jahr 2003.

Ziel aller Partner bleibt es, die duale betriebliche Berufsausbildung im Land Brandenburg zu stärken, indem sie die Berufsorientierung sowie die Berufsvorbereitung weiter verbessern, die Attraktivität und Qualität der Ausbildung erhöhen, weitere betriebliche Ausbildungsplätze erschließen, mehr junge Menschen für eine betriebliche Ausbildung gewinnen und die Zahl der vorzeitigen Vertragslösungen weiter reduzieren. Die Partner halten daran fest, den Zielwert von jährlich 10.000 neu abgeschlossenen betrieblichen Ausbildungsverträgen zu erreichen.

Ministerpräsident Dietmar Woidke warb dafür, der Jugend in Brandenburg gerade vor dem Hintergrund der stabilen guten wirtschaftlichen Lage und der historisch niedrigen Arbeitslosigkeit „überzeugende Angebote zu unterbreiten. Es ist unser Anspruch, auch die Ausbildung so zu gestalten, dass sie jungen Menschen gute Perspektiven in ihrer Heimat Brandenburg bietet. Der fortgeschriebene Ausbildungskonsens bietet dafür einen sehr guten Rahmen. Er zielt auf verbesserte Rahmenbedingungen, faire Löhne und eine Kultur der Wertschätzung gegenüber den Azubis.“

Woidke sieht Brandenburg auf dem Weg zu „Guter Arbeit“ ein deutliches Stück vorangekommen. Woidke: „Wichtig ist aber, dass mehr Betriebe nach Tarif bezahlen. Ein großes Problem bleibt, dass nicht jeder Arbeitsplatz ein Garant für ein ausreichendes Einkommen ist. Das frustriert viele Menschen und gefährdet den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Das kann und werde ich als Ministerpräsident nicht hinnehmen. Bei guter Auftragslage und knappen Arbeitskräften sind niedrige Löhne kein Wettbewerbsvorteil, sondern ein Wachstumshindernis. Deshalb begrüße ich die Empfehlung der Brandenburger Mindestlohnkommission, den Vergabemindestlohn auf 10,50 Euro für öffentliche Aufträge anzuheben.“

Der amtierende Arbeitsminister Stefan Ludwig: „Der Brandenburgische Ausbildungskonsens hat sich bewährt, um gemeinsam für Gute Ausbildung in Brandenburg einzutreten. Brandenburg bietet attraktive Ausbildungsplätze in den unterschiedlichsten Branchen. Allein bei den Industrie- und Handelskammern sowie den Handwerkskammern konnten Ende Juli 2018 im Vergleich zum Vorjahr durchschnittlich 12 Prozent mehr Ausbildungsverträge abgeschlossen werden. Das ist eine gute Nachricht sowohl für junge Menschen als auch für Betriebe.“

Gleichzeitig steigen die Anzahl unbesetzter Lehrstellen und die Anzahl unversorgt gebliebener Jugendlicher. Kurz vor Beginn des neuen Ausbildungsjahres sind laut der Bundesagentur für Arbeit auf dem Brandenburger Ausbildungsmarkt noch rund 4.800 angebotene Ausbildungsplätze nicht besetzt, während rund 3.550 junge Männer und Frauen noch eine passende Lehrstelle suchen.

Um sich dieser Herausforderung auch künftig zu stellen, verabreden die Partner weitere Maßnahmen zur Fachkräftenachwuchssicherung, die erstmalig auch die Ausbildungsvergütung, die Mobilität der Auszubildenden und die Vermittlung digitaler Kompetenzen beinhalten.

Die 6-seitige Erklärung des Brandenburgischen Ausbildungskonsenses (Fortschreibung 2018 – 2020) unterzeichneten Ministerpräsident Dietmar Woidke, der amtierende Arbeitsminister Stefan Ludwig, Bildungsministerin Britta Ernst, Wirtschaftsminister Albrecht Gerber, Landwirtschaftsminister Jörg Vogelsänger, Bernd Becking, Vorsitzender der Geschäftsführung der Regionaldirektion Berlin-Brandenburg der Bundesagentur für Arbeit, Christian Hoßbach, Vorsitzender des DGB Bezirk Berlin-Brandenburg, Christian Amsinck, Hauptgeschäftsführer der Vereinigung der Unternehmerverbände in Berlin und Brandenburg, Thomas Schwierzy, Präsident des Landesverbandes der Freien Berufe Land Brandenburg e.V., Peter Heydenbluth, Landesarbeitsgemeinschaft der Industrie- und Handelskammern des Landes Brandenburg, Robert Wüst, Handwerkskammertag Land Brandenburg.

Bernd Becking, Vorsitzender der Geschäftsführung der Regionaldirektion Berlin-Brandenburg der Bundesagentur für Arbeit: „Der Ausbildungskonsens spiegelt das große Engagement der Partner wider, allen Jugendlichen eine berufliche Zukunft zu geben, damit ihre gesellschaftliche Teilhabe zu fördern und einen großen Beitrag zur Fachkräftesicherung zu leisten. Die Jugendberufsagenturen haben wir genau zu diesem Zweck aufgebaut: Als Kompetenzcenter helfen sie Jugendlichen in allen Fragen – auch denen der Berufswahl. Das Zusammenwirken von Jugendhilfe, Jobcenter, Berufsberatung und Ausbildungsvermittlung unter einem Dach hat sich bewährt. Auch die Unternehmen können auf die Unterstützung durch die Arbeitsagenturen und Jobcenter bauen. Um Ausbildung zum Erfolg zu führen, stehen verschiedene Fördermöglichkeiten zur Verfügung – vom Nachhilfeunterricht bis hin zu finanzieller Unterstützung. Hier sind die vorhandenen Kapazitäten längst noch nicht ausgeschöpft. Mein Rat an die Arbeitgeber: einfach nachfragen.“

Christian Hoßbach, Vorsitzender des DGB Bezirk Berlin-Brandenburg: „Bei der Attraktivität beruflicher Ausbildung ist nach wie vor viel zu tun. Ausbildungsplätze bleiben besonders oft dort unbesetzt, wo Ausbildungsbedingungen und Vergütung schlecht sind. Die Ausbildung im Betrieb muss qualitativ gut und nach Tarif vergütet sein, damit sie für junge Leute attraktiv ist. So geht Fachkräftesicherung. Wichtiges Thema für Brandenburg ist die Erreichbarkeit der Ausbildungsstätten und Berufsschulen: Dafür brauchen wir – wie heute im Ausbildungskonsens vereinbart – eine Mobilitätsoffensive. Die Lernorte müssen gut ans Verkehrsnetz angebunden sein. Die Monatskarte für Bus und Bahn muss auch bei weiten Wegen bezahlbar sein.“

Christian Amsinck, Hauptgeschäftsführer der Unternehmensverbände Berlin-Brandenburg (UVB): „Wir müssen noch mehr tun, um Betriebe und Bewerber zusammenzubringen. 4.800 unbesetzte Lehrstellen sollten für alle ein Weckruf sein. Zugleich sind auf dem Land, etwa in der Uckermark, noch viele junge Menschen auf der Suche. Bessere Verbindungen und dichtere Takte im Nahverkehr sind darum auch eine Investition in die Fachkräftesicherung. Eine wichtige Rolle spielen die Fahrtkosten. Viele Unternehmen unterstützen ihre Auszubildenden bereits mit Tickets für Busse und Bahnen oder mit Tankgutscheinen. Hier sollte auch das Land den jungen Leuten helfen. Das würde die duale Ausbildung gegenüber dem Studium aufwerten – Studenten nutzen schließlich seit Jahren die günstigen Semestertickets. Auch in der Frage der Unterbringung für Auszubildende sollte sich das Land stärker engagieren.“

Thomas Schwierzy, Präsident des Landesverbandes der Freien Berufe Land Brandenburg e.V.: „Angesichts der vielfältigen interessanten Ausbildungsmöglichkeiten, die von den Freien Berufen angeboten werden, ist es besonders wichtig, sich rechtzeitig zu informieren. Eine frühzeitige Berufsorientierung erhöht daher die Attraktivität der Ausbildung und hilft, den passenden Beruf zu finden.“

Peter Heydenbluth, Landesarbeitsgemeinschaft der Industrie- und Handelskammern des Landes Brandenburg: „Wir sollten die Instrumente für eine systematische Berufs- und Studienorientierung weiter stärken. Dabei spielt das Netzwerk Zukunft. Schule und Wirtschaft für Brandenburg e. V. eine wichtige Rolle. Die IHKs unterstützen die Schulen bei der Erstellung von Elternbriefen, um nicht nur die Jugendlichen auf die beruflichen Perspektiven in Brandenburg aufmerksam zu machen. Unsere Mitgliedsunternehmen in allen Regionen sind aufgerufen, den Schülerinnen und Schülern entsprechende Praktikumsplätze anzubieten, damit sie Berufe ganz praktisch erleben können.“

Robert Wüst, Präsident des Handwerkskammertages des Landes Brandenburg: „Das Handwerk befindet sich wie alle anderen Wirtschaftszweige im Wandel. Es ist modern, innovativ, in großen Teilen digital und vielfältig wie kaum eine andere Branche. Sie bietet hervorragende berufliche Perspektiven. Wir begrüßen den Brandenburgischen Ausbildungskonsens vor dem Hintergrund, dass er sich dafür stark macht, bei der beruflichen Ausbildung die Themen von Arbeit 4.0 weiter im Fokus zu behalten. Das Handwerk hat sich auch in der Ausbildung längst auf die digitale Reise begeben. Dafür braucht es kluge, gut ausgebildete und motivierte Fachkräfte.“

Bildungsministerin Britta Ernst: „Mit dem Ausbildungskonsens haben wir ein starkes Instrument in der Hand, die berufliche Ausbildung auf die Erfordernisse der Zeit einzustellen. Er ist ein klares Bekenntnis aller dafür verantwortlichen Akteure, unser duales Ausbildungssystem weiter zu stärken. Ich freue mich, dass wir an der Zielmarke von 10.000 neuen Ausbildungsverträgen festhalten und das seitens der Betriebe, der Kammern und Institutionen mit konkreten Zielstellungen und Maßnahmen untersetzen. Gut für die Wirtschaft, gut für die Lebensperspektiven und Karrierechancen junger Menschen.“

Wirtschaftsminister Albrecht Gerber: „Die duale berufliche Ausbildung steht im Alphabet der Arbeits- und Wirtschaftspolitik ganz vorne. Für die Auszubildenden ist sie der Startpunkt für einen erfolgreichen beruflichen Werdegang, für die Unternehmen ist sie der Grundstein für die Fachkräftesicherung. Zugleich ist sie ein wichtiger Faktor für den gesamten Wirtschaftsstandort Brandenburg. Die Erklärung zum Ausbildungskonsens, die wir heute beschlossen haben, zeigt das große gemeinsame Engagement aller Partner für die Stärkung der Berufsausbildung. Als Wirtschaftsminister liegt mir besonders am Herzen, dass sich mehr Betriebe für eine Beteiligung an der dualen Ausbildung entscheiden. Dafür gibt es Unterstützung von der Bundesagentur für Arbeit, dem Land sowie von Kammern und Verbänden. Betriebe, die gut ausbilden und gute Arbeitsbedingungen bieten, werden bessere Wettbewerbschancen haben. Junge Menschen, die gut ausgebildet sind, haben exzellente Chancen auch für eine Aufstiegsqualifizierung.“

Landwirtschaftsminister Jörg Vogelsänger: „Probleme bei der Gewinnung von Berufsnachwuchs betreffen alle Branchen, deshalb ist es gut und richtig, gemeinsam an Lösungen zu arbeiten. Das Agrar- und Umweltministerium unterstützt im Ausbildungskonsens mit der Förderung der Grünen Berufen auch die Zukunft des ländlichen Raums. Für die berufliche Bildung stellen wir EU- und Landesmittel zur Verfügung.“

Der im Jahr 2003 gegründete Ausbildungskonsens ist ein Teil der Brandenburger Sozialpartnerschaft von Arbeitgebern, Gewerkschaften und Landesregierung. Beteiligt sind die Landesregierung mit dem Ministerpräsidenten und dem federführenden Arbeitsministerium, den Ministerien für Bildung, Wirtschaft und Landwirtschaft sowie die Regionaldirektion Berlin-Brandenburg der Bundesagentur für Arbeit, die Industrie- und Handelskammern (IHK), die Handwerkskammern (HWK), der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB), die Unternehmensverbände Berlin-Brandenburg (UVB) und der Landesverband der Freien Berufe Brandenburg (LFB). Die Arbeit des Konsens` wird aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) und der Partner finanziert.

Bewerbungen für Brandenburgischen Ausbildungspreis 2018 noch bis zum 15. Juli möglich

Presseinformation
Nr.: 093/2018
Potsdam, 17. Juni 2018

Die Bewerbungsfrist für den „Brandenburgischen Ausbildungspreis 2018“ endet in vier Wochen. Arbeitsministerin Diana Golze ruft alle engagierten Ausbildungsbetriebe auf, ihre Bewerbung bis zum 15. Juli 2018 einzu-reichen. Der Bewerbungsbogen und die Bewertungskriterien sind im Internet unter www.ausbildungskonsens-brandenburg.de eingestellt.

Der Ausbildungspreis wird in zehn Kategorien vergeben. Die zehn Preisträger erhalten jeweils ein Preisgeld von 1.000 Euro. Die Verleihung findet am 29. November 2018 in der Staatskanzlei in Potsdam statt.

Gesucht werden Betriebe, die sich zum Beispiel durch Qualität und Kontinuität in der Ausbildung auszeichnen, innovative Ausbildungselemente nutzen, sich eh-renamtlich engagieren oder benachteiligten Jugendlichen mit entsprechender Unterstützung eine Ausbildung ermöglichen.

Der Brandenburgische Ausbildungspreis steht unter der Schirmherrschaft von Ministerpräsident Dietmar Woidke und ist eine Initiative des Brandenburgischen Ausbildungskonsenses – einem Bündnis von Wirtschaft, Industrie- und Handels-kammern, Handwerkskammern, Gewerkschaften, der Regionaldirektion der Bun-desagentur für Arbeit und der Landesregierung.

Der Wettbewerb wird bereits zum 14. Mal ausgeschrieben und aus Mitteln aus des Europäischen Sozialfonds finanziert.

Brandenburgischer Ausbildungspreis 2018 startet: Bewerbungen ab sofort möglich

Presseinformation
Nr.: 053/2018
Potsdam, 13. April 2018

Um die betriebliche Ausbildung im Land Brandenburg weiter zu stärken, lobt das Arbeitsministerium auch in diesem Jahr wieder den „Brandenburgischen Ausbildungspreis“ aus. Ab sofort können sich Unternehmen bis zum 15. Juli 2018 dafür bewerben. Der Ausbildungspreis wird in zehn Kategorien vergeben. Die zehn Preisträger erhalten jeweils ein Preisgeld von 1.000 Euro. Die Verleihung findet am 29. November 2018 in der Staatskanzlei in Potsdam statt.

Arbeitsministerin Diana Golze ruft alle engagierten Ausbildungsbetriebe auf, ihre Bewerbung einzureichen: „Wer mit guten Ausbildungsbedingungen junge Menschen für einen Beruf selbst qualifiziert, hat die besten Karten beim Thema Fachkräftesicherung. Unser Ziel ist es, dass alle jungen Brandenburgerinnen und Brandenburger in ihrer Heimat eine Ausbildung beginnen können. Dafür muss die Zahl der Ausbildungsbetriebe steigen. Aktuell bilden nur 22 Prozent aller Betriebe in Brandenburg tatsächlich aus. Das sind zu wenige. Mit dem Ausbildungspreis würdigen wir diesen wichtigen Einsatz und wollen gleichzeitig noch mehr Betriebe motivieren, selbst in die Ausbildung junger Menschen zu investieren.“

Gesucht werden Betriebe, die sich zum Beispiel durch Qualität und Kontinuität in der Ausbildung auszeichnen, innovative Ausbildungselemente nutzen, sich ehrenamtlich engagieren oder benachteiligten Jugendlichen mit entsprechender Unterstützung eine Ausbildung ermöglichen.

Der Bewerbungsbogen und die Bewertungskriterien sind im Internet unter www.ausbildungskonsens-brandenburg.de eingestellt. Betriebe und Einrichtungen des öffentlichen Dienstes sind diesmal von der Bewerbung ausgeschlossen.

Der Brandenburgische Ausbildungspreis steht unter der Schirmherrschaft von Ministerpräsident Dietmar Woidke und ist eine Initiative des Brandenburgischen Ausbildungskonsenses – einem Bündnis von Wirtschaft, Industrie- und Handelskammern, Handwerkskammern, Gewerkschaften, der Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit und der Landesregierung.

Der Wettbewerb wird bereits zum 14. Mal ausgeschrieben und mit Mitteln aus dem Europäischen Sozialfonds finanziert. Im vergangenen Jahr haben sich 83 Unternehmen beteiligt.

13. Brandenburgischer Ausbildungspreis 2017 Acht Unternehmen für gute Ausbildung ausgezeichnet

Presseinformation
Nr.: 149/2017

Acht Unternehmen wurden heute mit dem „Brandenburgischen Ausbildungspreis 2017“ für ihr vorbildliches Engagement in der betrieblichen Ausbildung ausgezeichnet. Der Preis ist mit jeweils 1.000 Euro dotiert und wurde von Ministerpräsident Dietmar Woidke und Arbeitsstaatssekretärin Almuth Hartwig-Tiedt in Potsdam überreicht. 83 Unternehmen haben sich in diesem Jahr für den Preis beworben, der zum 13. Mal vom Arbeitsministerium ausgelobt wurde.

Die Preisträger sind: BASF Schwarzheide GMBH (Schwarzheide, Oberspreewald-Lausitz), A-ROSA Resort Scharmützelsee (Bad Saarow, Oder-Spree), Glatfelter Falkenhagen GmbH (Pritzwalk, Prignitz), Medizintechnik & Sanitätshaus Harald Kröger GmbH (Cottbus), Bönisch – Schlosserei – Stahlbau – Fahrzeugbau GbR (Frankfurt Oder), Roland Schulze Baudenkmalpflege GmbH (Potsdam), AOK Nordost – Die Gesundheitskasse (Teltow, Potsdam-Mittelmark), Meyenburger Elektrobau GmbH (Meyenburg, Prignitz).

Die Preisträger zeichnen sich durch eine herausragende Qualität und Kontinuität in der Ausbildung aus, nutzen innovative Ausbildungselemente, engagieren sich ehrenamtlich, unterstützen besonders benachteiligte Jugendliche oder schaffen Ausbildungsplätze für junge Menschen mit einer Behinderung.

Ministerpräsident Woidke wertete die hohe Beteiligung am Wettbewerb als „ermutigenden Beleg für den hohen Qualitätsanspruch, den immer mehr Unternehmen an ihre Ausbildungsprogramme für den Fachkräftenachwuchs stellen“. Dabei seien ganz unterschiedliche Branchen und Betriebsgrößen und alle Regionen vertreten. Woidke: „Allen Preisträgern ist gemeinsam, dass sie jungen Frauen und Männern den bestmöglichen Start ins Berufsleben bieten – aus eigenem unternehmerischem Interesse an gut ausgebildetem Personal, aber eben auch, weil sie ihre Verantwortung als Arbeitgeber ernst nehmen.“ Ihre Erfahrung belegt, dass sich dieser Anspruch auszahlt. „Denn der Fachkräftemangel erfordert kreative Konzepte. Ob ergänzende Schulungs- und Nachhilfeangebote, Unterstützungsmaßnahmen für Azubis mit Handicap oder die Vermittlung von Auslandspraktika. Die diesjährigen Preisträger leisten diese Aufgabe im Interesse ihrer Auszubildenden vorbildlich! Entsprechend hoch ist die Quote an erfolgreichen Abschlüssen und übernommenen, bestens ausgebildeten Nachwuchskräften“, so Woidke.

Arbeitsstaatssekretärin Almuth Hartwig-Tiedt sagte in ihrer Rede: „Die Preisträgerinnen und Preisträger zeigen, wie die Fachkräftesicherung in Brandenburg erfolgreich gelingen kann. Sie sind Vorbilder für gute Ausbildungsbedingungen. Und ihr Einsatz zahlt sich aus. Denn gute Ausbildung ist nicht nur eine gute Werbung, sondern vor allem eine wichtige Grundlage für den wirtschaftlichen Erfolg. Wir brauchen mehr engagierte Ausbildungsbetriebe, um jungen Menschen Berufsperspektiven in der Heimat bieten und die Fachkräftesicherung meistern zu können.“

An der Festveranstaltung in der Potsdamer Staatskanzlei nahmen etwa 150 Gäste teil, darunter Wirtschaftsminister Albrecht Gerber, Dr. Doris Lemmermeier, Integrationsbeauftragte des Landes Brandenburg, und Jürgen Dusel, Beauftragter der Landesregierung für die Belange der Menschen mit Behinderungen. Schirmherr des Wettbewerbs ist Ministerpräsident Dietmar Woidke.

Unter der Dachmarke „Brandenburg will dich! Hier hat Ausbildung Zukunft.“ starteten die Landesregierung, Arbeitgeber, Industrie- und Handelskammern, Handwerkskammern, Gewerkschaften, die Bundesagentur für Arbeit und weitere Partner vor zwei Jahren die erste gemeinsame Ausbildungsoffensive im Land Brandenburg. Damit sollen junge Menschen noch stärker für eine duale Berufsausbildung in Brandenburg begeistert werden.

Hartwig-Tiedt erklärte: „Zum neuen Ausbildungsjahr 2017/2018 wurde im Rahmen der Ausbildungsoffensive eine Plakataktion gestartet. Auf insgesamt 15 Motiven werben Auszubildende sowie ihre Ausbilderinnen und Ausbilder für das attraktive Ausbildungsangebot in den Regionen des Landes. Die Plakate sollen über das ganze Ausbildungsjahr hinweg in Schulen und Betrieben, im Einzelhandel, in Kinos und Vereinen für eine duale Ausbildung in Brandenburg werben. In den sozialen Medien Facebook, Instagram und Youtube werden unter dem Hashtag #brandenburgwilldich Informationen rund um die Kampagne eingestellt.“

Im August 2017 waren in Brandenburg noch 4.636 gemeldete Ausbildungsstellen unbesetzt und 3.882 Bewerberinnen und Bewerber waren auf der Suche nach einem Ausbildungsplatz.

Der Ausbildungspreis ist eine Initiative des Brandenburgischen Ausbildungskonsenses – einem Bündnis von Wirtschaft, Industrie und Handelskammern, Handwerkskammern, Gewerkschaften, der Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit und der Landesregierung. Der Preis wird mit Mitteln aus dem Europäischen Sozialfonds finanziert.

Übersicht: Die Preistragenden des „Ausbildungspreises 2017“:

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Bewerbungs-Endspurt für den Brandenburgischen Ausbildungspreis 2017

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Nr.: 106/2017
Potsdam, 23. Juli 2017

Die Bewerbungsfrist für den „Brandenburgischen Ausbildungspreis 2017“ endet in einer Woche: Noch bis zum 31. Juli 2017 können alle engagierten Ausbildungsbetriebe ihre Bewerbung an das Arbeitsministerium schicken. Der Wettbewerb wird bereits zum 13. Mal ausgeschrieben. In diesem Jahr werden zehn Preise vergeben. Das Preisgeld beträgt jeweils 1.000 Euro. Die Verleihung findet am 9. Oktober 2017 in der Staatskanzlei in Potsdam statt.

Gesucht werden Betriebe, die sich zum Beispiel durch Qualität und Kontinuität in der Ausbildung auszeichnen, innovative Ausbildungselemente nutzen, sich ehrenamtlich engagieren oder benachteiligten Jugendlichen mit entsprechender Unterstützung eine Ausbildung ermöglichen.

Der Ausbildungspreis 2017 wird in zehn Kategorien verliehen, darunter für das Engagement in der Ausbildung von jungen Menschen mit Behinderung und für besonderes interkulturelles Engagement. Der Bewerbungsbogen ist im Internet unter www.ausbildungskonsens-brandenburg.de eingestellt.

Der Brandenburgische Ausbildungspreis steht unter der Schirmherrschaft von Ministerpräsident Dietmar Woidke und ist eine Initiative des Brandenburgischen Ausbildungskonsenses – einem Bündnis von Wirtschaft, Industrie und Handelskammern, Handwerkskammern, Gewerkschaften, der Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit und der Landesregierung.

Der Preis wird mit Mitteln aus dem Europäischen Sozialfonds finanziert. Im vergangenen Jahr haben sich 80 Unternehmen am Wettbewerb beteiligt.

Bewerbungsstart für Brandenburger Ausbildungspreis 2017

Presseinformation
Nr.: 081/2017
Potsdam, 13. Juni 2017

Ab sofort können sich Unternehmen im Land Brandenburg für den „Brandenburgischen Ausbildungspreis 2017“ bewerben. Arbeitsministerin Diana Golze ruft alle engagierten Ausbildungsbetriebe auf, ihre Bewerbung bis zum 31. Juli 2017 einzureichen. Der Wettbewerb wird bereits zum 13. Mal ausgeschrieben. In diesem Jahr werden zehn Preise vergeben. Das Preisgeld beträgt jeweils 1.000 Euro. Die Verleihung findet am 9. Oktober 2017 in der Staatskanzlei in Potsdam statt.

Arbeitsministerin Diana Golze: „Es gibt viele Unternehmen in Brandenburg, die mit großem Einsatz und viel Kreativität junge Menschen für einen Beruf qualifizieren. Mit dem Ausbildungspreis würdigen wir diesen wichtigen Einsatz und wollen damit gleichzeitig noch mehr Betriebe motivieren, selbst in die Ausbildung junger Menschen zu investieren. Denn gerade in Zeiten des steigenden Fachkräftebedarfes gilt für alle Betriebe: Den eigenen Nachwuchs selbst auszubilden ist der beste Weg, gut qualifizierte Fachkräfte für die Zukunft zu sichern.“

Gesucht werden Betriebe, die sich zum Beispiel durch Qualität und Kontinuität in der Ausbildung auszeichnen, innovative Ausbildungselemente nutzen, sich ehrenamtlich engagieren oder benachteiligten Jugendlichen mit entsprechender Unterstützung eine Ausbildung ermöglichen.

Der Ausbildungspreis 2017 wird in zehn Kategorien verliehen, darunter für das Engagement in der Ausbildung von jungen Menschen mit Behinderung und für besonderes interkulturelles Engagement. Der Bewerbungsbogen ist im Internet unter www.ausbildungskonsens-brandenburg.de eingestellt.

Der Brandenburgische Ausbildungspreis steht unter der Schirmherrschaft von Ministerpräsident Dietmar Woidke und ist eine Initiative des Brandenburgischen Ausbildungskonsenses – einem Bündnis von Wirtschaft, Industrie und Handelskammern, Handwerkskammern, Gewerkschaften, der Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit und der Landesregierung.

Der Preis wird mit Mitteln aus dem Europäischen Sozialfonds finanziert. Im vergangenen Jahr haben sich 80 Unternehmen am Wettbewerb beteiligt.

12. Brandenburgischer Ausbildungspreis 2016. Neun Unternehmen für gute Ausbildung ausgezeichnet

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Nr.: 156/2016

Auszeichnung für gute Ausbildung: Arbeitsministerin Diana Golze hat heute in Potsdam den mit jeweils 1.000 Euro dotierten „Brandenburgischen Ausbildungspreis 2016“ an neun Unternehmen verliehen. Golze sagte: „Wir brauchen engagierte Ausbildungsbetriebe, um jungen Menschen Berufsperspektiven in Brandenburg bieten und die Fachkräftesicherung meistern zu können. Denn die Herausforderungen auf dem Ausbildungsmarkt werden größer. Gerade weil die Schülerzahlen in den vergangenen Jahren zurückgegangen sind, müssen noch mehr Betriebe in die Ausbildung künftiger Nachwuchskräfte investieren.“ 80 Unternehmen haben sich in diesem Jahr für den Preis beworben, der zum zwölften Mal vom Arbeitsministerium ausgelobt wurde.

Die Preisträger sind: Lindner Congress Hotel Cottbus / Spree Galerie Hotelbetriebs-GmbH (Cottbus), Seehotel Templin Betriebs GmbH & Co. KG (Templin, Uckermark), Schaeffler Technologies AG & Co. KG (Luckenwalde, Teltow Fläming), Feinbäckerei Heider (Königs Wusterhausen, Dahme-Spreewald), TGA Heinemann GmbH & Co. KG (Strausberg, Märkisch-Oderland), Bauring Hochbau GmbH (Neuruppin, Ostprignitz-Ruppin), Potsdamer Garten Gestaltung GmbH (Werder/Havel, Potsdam-Mittelmark), Jet Tankstelle Dörthe Groß (Cottbus), FensterART GmbH & Co. KG (Werneuchen, Barnim).

Die Preisträger zeichnen sich durch eine herausragende Qualität und Kontinuität in der Ausbildung aus, nutzen innovative Ausbildungselemente, engagieren sich ehrenamtlich, unterstützen besonders benachteiligte Jugendliche oder schaffen Ausbildungsplätze für junge Menschen mit einer Behinderung.

An der Festveranstaltung in der Potsdamer Staatskanzlei nahmen etwa 150 Gäste teil, darunter Wirtschaftsminister Albrecht Gerber, Bildungsstaatssekretär Thomas Drescher, Dr. Doris Lemmermeier, Integrationsbeauftragte des Landes Brandenburg, und Jürgen Dusel, Beauftragter der Landesregierung für die Belange der Menschen mit Behinderungen. Schirmherr des Wettbewerbs ist Ministerpräsident Dietmar Woidke.

Arbeitsministerin Golze sagte in ihrer Rede: „Das Wettrennen um junge Nachwuchskräfte hat längst begonnen. Den Betrieben fällt es immer schwerer, ihre Lehrstellen zu besetzen. Die Bewerbungen für den diesjährigen Ausbildungspreis zeugen von einem hohen Engagement und viel Kreativität der Betriebe bei der Werbung um Auszubildende. Das ist wichtig und kann über ihren wirtschaftlichen Erfolg entscheiden. Die Preisträgerinnen und Preisträger sind Vorbilder. Ich wünsche mir, dass ihr Einsatz ausstrahlt ins Land und weitere Betriebe motiviert, selbst in die Ausbildung junger Menschen zu investieren.“

Ende August gab es in Brandenburg rund 4.500 unbesetzte Lehrstellen. Demgegenüber standen rund 3.600 Bewerberinnen und Bewerber. Das neue Ausbildungsjahr hat im September begonnen.

Golze sagte: „Rein zahlenmäßig können wir jedem jungen Ausbildungssuchenden eine Lehrstelle in Brandenburg bieten. Aber Angebot und Nachfrage stimmen auf dem Ausbildungsmarkt nicht überein. Hier haben wir ein echtes Passungsproblem, das wir gemeinsam lösen müssen. Ich appelliere dabei auch an die Jugendlichen, bei ihrer Berufswahl über den Tellerrand zu blicken. Es gibt so viele spannende Ausbildungsberufe, die vielleicht weniger bekannt sind, aber hervorragende Chancen für ein erfolgreiches Berufsleben bieten. Und für eine Karriere muss es nicht immer ein Studium sein. Auch eine betriebliche Ausbildung ermöglicht gute Aufstiegs- und Verdienstmöglichkeiten.“

In Brandenburg bildet nur jeder fünfte Betrieb junge Menschen aus: Zwar haben 53 Prozent aller Betriebe eine Ausbildungsberechtigung, davon beteiligen sich aber nur 39 Prozent tatsächlich an der Ausbildung. Damit liegt Brandenburg unter dem ostdeutschen Durchschnitt (43 Prozent). Gleichzeitig haben Ausbildungsbetriebe immer größere Schwierigkeiten, ihre Lehrstellen zu besetzen.

Golze betonte: „Die Ausbildungsbereitschaft der brandenburgischen Betriebe muss größer werden. Betriebe müssen noch stärker auf junge Menschen zugehen und sie von einer betrieblichen Ausbildung mit guten Arbeitsbedingungen, ordentlicher Bezahlung und attraktiven Entwicklungsmöglichkeiten überzeugen. Wenn Jugendliche ihren Wunschberuf nicht in Brandenburg erlernen können, ist die Gefahr groß, dass sie die Heimat verlassen. Sie zurückzuholen, erfordert deutlich mehr Anstrengung.“

Vor einem Jahr startete die Ausbildungsoffensive „Brandenburg will Dich! Hier hat Ausbildung Zukunft“. Damit wollen Landesregierung, Arbeitgeber, Industrie- und Handelskammern, Handwerkskammern, Gewerkschaften, die Bundesagentur für Arbeit und weitere Partner gemeinsam die Berufsausbildung stärken.

Der Ausbildungspreis ist eine Initiative des Brandenburgischen Ausbildungskonsenses – einem Bündnis von Wirtschaft, Industrie und Handelskammern, Handwerkskammern, Gewerkschaften, der Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit und der Landesregierung. Der Preis wird mit Mitteln aus dem Europäischen Sozialfonds finanziert.

Übersicht der Preisträger des „Ausbildungspreises 2016“:

  • Lindner Congress Hotel Cottbus / Spree Galerie Hotelbetriebs-GmbH
    Berliner Platz / Karl-Marx-Straße 68, Cottbus
    www.lindner.de
    Laudatio, Laudator: Peter Kopf, Präsident der IHK Cottbus
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  • Seehotel Templin Betriebs GmbH & Co. KG
    Am Lübbesee 1, Templin (Uckermark)
    www.ahorn-hotels.de/hotels/urlaub-brandenburg/ahorn-seehotel-templin
    Laudatio, Laudator: IHK Ostbrandenburg
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  • Schaeffler Technologies AG & Co. KG
    Dr.-Georg-Schaeffler-Straße 1, Luckenwalde (Teltow Fläming)
    www.schaeffler.de
    Laudatio, Laudator: IHK Potsdam
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  • Feinbäckerei Heider
    Wilhelm-Külz-Straße 1, Königs Wusterhausen (Dahme-Spreewald)
    www.feinbaeckerei-heider.de
    Laudatio, Laudator: HWK Cottbus
    Pressefoto Printqualität, Pressefoto Webqualität
  • TGA Heinemann GmbH & Co. KG
    Am Biotop 28, Strausberg (Märkisch-Oderland)
    www.tgaheinemann.de
    Laudatio, Laudator: HWK Frankfurt (Oder)
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  • Bauring Hochbau GmbH
    Kränzliner Straße 32a, Neuruppin (Ostprignitz-Ruppin)
    www.bauring-hochbau.de
    Laudatio, Laudator: HWK Potsdam
    Pressefoto Printqualität, Pressefoto Webqualität
  • Potsdamer Garten Gestaltung GmbH
    Otto-Lilienthal-Straße 35, Werder (Havel) (Potsdam-Mittelmark)
    www.potsdamer-gaerten.de
    (Preis des Ministeriums für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Landwirtschaft für die Ausbildung in der Landwirtschaft)
    Laudatio, Laudator: MLUL
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  • Jet Tankstelle Dörthe Groß
    Lipezker Str. 8, Cottbus
    www.jet-tankstellen.de/kraftstoff/filialfinder/XJ05596
    (Preis des Beauftragten der Landesregierung für die Belange der Menschen mit Behinderung für das Engagement in der Ausbildung junger Menschen mit Behinderungen)
    Laudatio, Laudator: Jürgen Dusel
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  • FensterART GmbH & Co. KG
    Gewerbepark Südstraße 3 – 4, Werneuchen (Barnim)
    www.fensterart.de
    (Preis der Integrationsbeauftragten des Landes Brandenburg für besonderes interkulturelles Engagement in der Ausbildung)
    Laudatio, Laudatorin: Dr. Doris Lemmermeier
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Rede der Ministerin für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie des Landes Brandenburg, Diana Golze, zur Verleihung des Brandenburgischen Ausbildungspreises 2016 (pdf-Datei)

Rede des Ministers für Wirtschaft und Energie des Landes Brandenburg, Albrecht Gerber, zur Verleihung des Brandenburgischen Ausbildungspreises 2016 (pdf-Datei)

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Verleihung Brandenburgischer Ausbildungspreis 2016

Der „Brandenburgische Ausbildungspreis 2016“ wird an diesem Freitag, dem 7. Oktober 2016, in der Potsdamer Staatskanzlei feierlich verliehen. Die Auszeichnung nimmtArbeitsministerin Diana Golze gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern des Brandenburger Ausbildungskonsenses vor.

80 Unternehmen haben sich in diesem Jahr für den begehrten Preis beworben. Gesucht wurden Betriebe, die sich zum Beispiel durch Qualität und Kontinuität in der Ausbildung auszeichnen, innovative Ausbildungselemente nutzen, sich ehrenamtlich engagieren, benachteiligten Jugendlichen mit entsprechender Unterstützung eine Ausbildung ermöglichen oder Ausbildungsplätze für junge Menschen mit einer Behinderung anbieten. Es werden neun Preise zu je 1.000 Euro zur Unterstützung der betrieblichen Ausbildung vergeben.

Zur feierlichen Preisverleihung sind Sie herzlich eingeladen:

Tag: Freitag, 7. Oktober 2016
Zeit: 10:00 Uhr – Festreden und Auszeichnung der Preisträger | 12:20 Uhr – Abschlussfoto mit allen Preisträgern
Ort: Staatskanzlei, Brandenburg-Saal, Heinrich-Mann-Allee 107, 14473 Potsdam

Der Preis wurde bereits zum zwölften Mal vom Arbeitsministerium ausgelobt. Schirmherr ist Ministerpräsident Dietmar Woidke. Der Ausbildungspreis ist eine Initiative des Brandenburgischen Ausbildungskonsenses. Der Wettbewerb wird mit Mitteln aus dem Europäischen Sozialfonds finanziert.

Endspurt für den Brandenburgischen Ausbildungspreis 2016

Presseinformation
Nr.: 113/2016

Die Bewerbungsfrist für den „Brandenburgischen Ausbildungspreis 2016“ endet in zwei Wochen: Noch bis zum 31. Juli 2016 können alle engagierten Ausbildungsbetriebe ihre Bewerbung an das Arbeitsministerium schicken. Der Preis wird bereits zum zwölften Mal ausgelobt. Es werden zehn Preise zu je 1.000 Euro vergeben.

Gesucht werden Betriebe, die sich zum Beispiel durch Qualität und Kontinuität in der Ausbildung auszeichnen, innovative Ausbildungselemente nutzen, sich ehrenamtlich engagieren oder benachteiligten Jugendlichen mit entsprechender Unterstützung eine Ausbildung ermöglichen. Aufgerufen sind vor allem auch kleinere Unternehmen, für die Ausbildung häufig schwieriger ist, aber die trotzdem einen guten Rahmen für eine Ausbildung schaffen.

Der Ausbildungspreis 2016 wird in zehn Kategorien verliehen, darunter für das Engagement in der Ausbildung von jungen Menschen mit Behinderungen und für besonderes interkulturelles Engagement. Die Preisverleihung findet am 7. Oktober 2016 in der Staatskanzlei in Potsdam statt. Schirmherr des Wettbewerbs ist Ministerpräsident Dietmar Woidke. Gemeinsam mit Arbeitsministerin Diana Golze wird er die Preise übergeben.

Der Ausbildungspreis ist eine Initiative des Brandenburgischen Ausbildungskonsenses – einem Bündnis von Wirtschaft, Industrie und Handelskammern, Handwerkskammern, Gewerkschaften, der Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit und der Landesregierung. Der Preis wird mit Mitteln aus dem Europäischen Sozialfonds finanziert. Der Bewerbungsbogen ist im Internet unter www.ausbildungskonsens-brandenburg.de eingestellt.

Bewerbungsstart für Brandenburgischen Ausbildungspreis 2016

Presseinformation 
Nr.: 75/2016

Ab sofort können sich Unternehmen für den „Brandenburgischen Ausbildungspreis 2016“ bewerben. Der Preis wird bereits zum zwölften Mal ausgelobt. Arbeitsministerin Diana Golze ruft alle engagierten Ausbildungsbetriebe auf, ihre Bewerbung bis zum 31. Juli 2016 einzureichen. Es werden zehn Preise zu je 1.000 Euro vergeben.

Arbeitsministerin Diana Golze sagte zum Bewerbungsstart: „Die betriebliche Ausbildung ist das Rückgrat der Fachkräftesicherung. Im Land Brandenburg haben das viele Betriebe erkannt und kümmern sich besonders engagiert um die Ausbildung und investieren in gute Ausbildungsbedingungen. Diese Beispiele wollen wir bekannt machen, um damit auch die Ausbildungsbeteiligung insgesamt zu erhöhen. Denn nur 21 Prozent aller Betriebe in Brandenburg bilden aus. Das ist zu wenig. Die Landesregierung hat im vergangenen Herbst gemeinsam mit Arbeitgebern, Kammern, Gewerkschaften, der Bundesagentur für Arbeit und weiteren Partnern die Ausbildungsoffensive ‚Brandenburg will Dich! Hier hat Ausbildung Zukunft.‘ gestartet. Mit ihr wollen wir jungen Menschen noch stärker zeigen, dass die duale Berufsausbildung in Brandenburg beste Voraussetzungen für einen erfolgreichen Karriereweg bietet.“

Gesucht werden Betriebe, die sich zum Beispiel durch Qualität und Kontinuität in der Ausbildung auszeichnen, innovative Ausbildungselemente nutzen, sich ehrenamtlich engagieren oder benachteiligten Jugendlichen mit entsprechender Unterstützung eine Ausbildung ermöglichen. Der Ausbildungspreis 2016 wird in zehn Kategorien verliehen, darunter für das Engagement in der Ausbildung von jungen Menschen mit Behinderungen und für besonderes interkulturelles Engagement. Die Preisverleihung findet am 7. Oktober 2016 in der Staatskanzlei in Potsdam statt. Schirmherr des Wettbewerbs ist Ministerpräsident Dietmar Woidke.

Der Ausbildungspreis ist eine Initiative des Brandenburgischen Ausbildungskonsenses – einem Bündnis von Wirtschaft, Industrie und Handelskammern, Handwerkskammern, Gewerkschaften, der Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit und der Landesregierung. Der Preis wird mit Mitteln aus dem Europäischen Sozialfonds finanziert. Der Bewerbungsbogen ist im Internet unter www.ausbildungskonsens-brandenburg.de eingestellt.

11. Brandenburgischer Ausbildungspreis 2015 für zehn Unternehmen: Ausgezeichnete Ausbildung im Land Brandenburg

Presseinformation
Nr.: 115/2015

Auszeichnung für gute Ausbildung: Arbeitsministerin Diana Golze hat heute in der Potsdamer Staatskanzlei den mit jeweils 1.000 Euro dotierten „Brandenburgischen Ausbildungspreis 2015“ an zehn Unternehmen verliehen. 72 Unternehmen hatten sich an diesem zum elften Mal vom Arbeitsministerium ausgelobten Wettbewerb beteiligt. Die Preisträger zeichnen sich durch eine herausragende Qualität und Kontinuität in der Ausbildung aus, nutzen innovative Ausbildungselemente, engagieren sich ehrenamtlich, unterstützen besonders benachteiligte Jugendliche oder schaffen Ausbildungsplätze für junge Menschen mit einer Behinderung. Schirmherr des Wettbewerbs ist Ministerpräsident Dietmar Woidke.

Die Preisträger des Ausbildungspreises 2015 sind: Wasserverband Lausitz Betriebsführungs GmbH (Senftenberg, Oberspreewald-Lausitz), IHP GmbH – Leibniz-Institut für innovative Mikroelektronik (Frankfurt (Oder)), OSGV Hotel- und Kongress GmbH & Co. Betriebs KG (Potsdam), EMIS Electrics GmbH (Lübbenau/Spreewald, Oberspreewald-Lausitz), Heizung und Sanitär Woltersdorf e. G. (Woltersdorf, Oder-Spree), Gottschalk Baudenkmalpflege GmbH (Friesack, Havelland), Raths-Apotheke (Brandenburg an der Havel), Agrarprodukte Dedelow GmbH (Dedelow, Uckermark) sowie ELGORA eG, (Oranienburg, Oberhavel). Einen zusätzlichen Sonderpreis erhielt Wohnungswirtschaft Frankfurt (Oder) GmbH (Frankfurt (Oder)) für besonderes interkulturelles Engagement in der Ausbildung.

Arbeitsministerin Golze sagte: „Gute Ausbildung ist nicht nur ein Qualitätssiegel, auf das jeder Betrieb stolz sein kann und mit dem er werben kann. Gute Ausbildung ist auch eine wichtige Grundlage für den wirtschaftlichen Erfolg. Die Preisträgerinnen und Preisträger sind dafür Vorbilder. Ich wünsche mir, dass ihr Einsatz weitere Betriebe motiviert, selbst in die Ausbildung junger Menschen zu investieren. Der Ausbildungspreis ist auch ein Signal an alle Jugendlichen, ihren Berufsweg in Brandenburg zu starten. Eine betriebliche Ausbildung in Brandenburg hat Zukunft und bietet hervorragende Perspektiven.“

In Brandenburg bildet nur jeder fünfte Betrieb junge Menschen aus: Zwar haben 55 Prozent aller Betriebe eine Ausbildungsberechtigung, davon beteiligen sich aber nur 38 Prozent tatsächlich an der Ausbildung. Damit liegt Brandenburg unter dem ostdeutschen Durchschnitt. Gleichzeitig haben Ausbildungsbetriebe immer größere Schwierigkeiten, ihre Lehrstellen zu besetzen.

Golze betonte: „Dass sich nur jeder fünfte Betrieb an der Ausbildung im Land Brandenburg beteiligt, ist zu wenig. Der Anteil ausbildender Betriebe muss steigen. Wir brauchen mehr Ausbildungsplätze, auch wenn die Schülerzahlen sinken. Wenn Jugendliche ihren Wunschberuf nicht in Brandenburg erlernen können, ist die Gefahr groß, dass sie die Heimat verlassen. Sie zurückzuholen, erfordert deutlich mehr Anstrengung. Nur wer selbst ausbildet und gute Ausbildungsbedingungen anbietet, kann die künftige Fachkräftesicherung meistern.“

Golze erklärte: „Betriebe müssen noch stärker für ihre Lehrstellen werben und zusätzliche Anreize bieten. Zum Beispiel indem sie den Jugendlichen bei der Wohnungssuche helfen, sich an Fahrt- und Mietkosten beteiligen, Auslandsaufenthalte ermöglichen und natürlich angemessene Ausbildungsvergütungen zahlen. Die heutigen Preisträger zeigen, welche innovativen Wege man bei der Fachkräftesicherung gehen kann.“

Zum ersten Mal in der Geschichte des Brandenburgischen Ausbildungspreises wurde ein Sonderpreis für besonderes interkulturelles Engagement in der Ausbildung verliehen. Golze: „Erfahrungen aus der interkulturellen Zusammenarbeit werden auch künftig für die Integration von Flüchtlingen in den Ausbildungsmarkt eine wichtige Rolle spielen. Flüchtlinge brauchen eine echte Chance, mit einer Arbeit selbst für ihren Lebensunterhalt sorgen zu können. In Brandenburg haben wir viele engagierte Unternehmen, die dafür beste Voraussetzungen bieten und bereit sind, Flüchtlinge mit zusätzlichen Angeboten zu unterstützen.“

Der Ausbildungspreis ist eine Initiative des Brandenburgischen Ausbildungskonsenses – einem Bündnis von Wirtschaft, Industrie und Handelskammern, Handwerkskammern, Gewerkschaften, der Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit und der Landesregierung. Der Preis wird mit Mitteln aus dem Europäischen Sozialfonds finanziert.

Weitere Informationen zum Ausbildungspreis gibt es im Internet unterwww.ausbildungskonsens-brandenburg.de. Dort werden auch die Laudationes für die Preisträger sowie Fotos von der Preisverleihung eingestellt.

Übersicht der Preisträger des „Ausbildungspreises 2015“:

  • Wasserverband Lausitz Betriebsführung GmbH
    Steindamm 51/53, Senftenberg (Oberspreewald-Lausitz)
    www.wal-betrieb.de
    Laudatio, Laudator: Albrecht Gerber, Minister für Wirtschaft und Energie des Landes Brandenburg
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  • IHP GmbH – Leibniz-Institut für innovative Mikroelektronik
    Im Technologiepark 25, Frankfurt (Oder)
    www.ihp-microelectronics.com
    Laudatio, Laudator: Dr. Ulrich Müller, Präsident der IHK Ostbrandenburg
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  • OSGV Hotel- und Kongress GmbH & Co. Betriebs KG
    Am Luftschiffhafen 1, Potsdam
    www.kongresshotel-potsdam.dehttp://www.nagel-group.com
    Laudatio, Laudatorin: Bärbel Röhncke, Vizepräsidentin der IHK Potsdam
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  • EMIS Electrics GmbH
    Neckarsulmerstraße 3–5, Lübbenau/Spreewald (Oberspreewald-Lausitz)
    www.emis-electrics.de
    Laudatio, Laudator: Knut Deutscher, Hauptgeschäftsführer der HWK Cottbus
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  • Heizung und Sanitär Woltersdorf e. G.
    August-Bebel-Straße 17, Woltersdorf (Oder-Spree)
    www.hsweg.de
    Laudatio, Laudator: Uwe Hoppe, Hauptgeschäftsführer der HWK Frankfurt/Oder
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  • Gottschalk Baudenkmalpflege GmbH
    Ahornweg 7, Friesack (Havelland)
    www.denkmalnetz.de
    Laudatio, Ralph Bührig, Hauptgeschäftsführer der HWK Potsdam
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  • Raths-Apotheke
    Hauptstraße 34, Brandenburg an der Havel
    www.raths-apo-brb.de
    Laudatio, Laudator: Dipl.-Med. Thomas Schmidt, Ehrenpräsident des Landesverbandes der Freien Berufe e.V.
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  • Agrarprodukte Dedelow GmbH
    Dorfstr. 62, Dedelow (Uckermark)
    http://home.arcor.de/agrarum/dedelow/startseite.html
    (Preis des Ministeriums für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Landwirt-schaft für die Ausbildung in der Landwirtschaft)
    Laudatio, Laudator: Jörg Vogelsänger, Minister für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Landwirtschaft
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  • ELGORA eG
    An den Dünen 6, Oranienburg (Oberhavel)
    www.elgora.de
    (Preis des Beauftragten der Landesregierung für die Belange der Men-schen mit Behinderung für das Engagement in der Ausbildung junger Menschen mit Behinderung)
    Laudatio, Laudator: Jürgen Dusel, Beauftragter der Landesregierung für die Belange der Menschen mit Behinderungen
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  • Wohnungswirtschaft Frankfurt (Oder) GmbH
    Heinrich-Hildebrand-Straße 20 b, Frankfurt (Oder)
    www.wowi-ffo.de
    (Sonderpreis der Integrationsbeauftragten des Landes Brandenburg für besonderes interkulturelles Engagement in der Ausbildung)
    Laudatio, Laudatorin: Dr. Doris Lemmermeier, Integrationsbeauftragte des Landes Brandenburg
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Rede der Ministerin für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie des Landes Brandenburg, Diana Golze, zur Verleihung des Brandenburgischen Ausbildungspreises 2015, 12. Oktober 2015 in Potsdam (pdf-Datei)

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Bildquelle (alle Pressefotos): medienlabor GmbH/Benjamin Maltry